Glückliche PreisträgerInnen – Diagonale 2016

© Diagonale (Raneburger)
© Diagonale (Raneburger)

Die Diagonale – Festival des österreichischen Films gibt jedes Jahr einen breiten Überblick über das heimische Filmschaffen. Für den Filmnachwuchs bieten Filmfestivals wie die Diagonale eine wichtige Plattform, um die ersten eigenen Werke einem großen Publikum zu zeigen und für diese mit Preisen ausgezeichnet zu werden.

Mit elf Produktionen – von Kurzspielfilm über Experimental- und Dokumentarfilm bis hin zum Musikvideo – präsentierten die Studierenden der Filmakademie Wien auch heuer wieder ihr vielfältiges Schaffen in den Kurzfilmprogrammen. Darüber hinaus waren drei Regie-Studierende mit Langfilmen auf der Diagonale vertreten. Catalina Molina feierte mit dem ORF Landkrimi Drachenjungfrau ihre Kino-Premiere auf großer Leinwand. Peter Brunners zweiter Spielfilm Jeder der fällt hat Flügel war nach seiner internationalen Premiere beim Karlovy Vary Film Festival in Graz als Österreichpremiere zu sehen und Sigmund Steiner präsentierte auf der Diagonale sein Langfilmdebüt mit dem Dokumentarfilm Holz Erde Fleisch.

Die Diagonale ist auch der Ort, an dem wichtige Preise vergeben werden, die große Aufmerksamkeit für die FilmemacherInnen schaffen und die Wertschätzung der Arbeiten zum Ausdruck bringen. Die Studierenden der Filmakademie Wien konnten sich heuer wieder über zahlreiche Auszeichnungen freuen. Regie-Student Sigmund Steiner wurde für sein sehr persönliches Portrait über drei Kleinbauern Holz Erde Fleisch mit dem Großen Diagonale-Preis für Dokumentarfilm ausgezeichnet, mdw- Absolventin Maria Luz Olivares Capelle konnte mit ihrem Abschlussfilm Wald der Echos die Jury überzeugen und gewann den Preis für den besten Kurzspielfilm. Den Preis der Jugendjury erhielt Drehbuchstudentin Jasmin Baumgartner für ihren Kurzspielfilm Unmensch. Auch bei den Drehbuchpreisen waren zwei Studierende unter den PreisträgerInnen. Maria Luz Olivares Capelle wurde ein weiteres Mal ausgezeichnet, sie gewann für das Drehbuch zu Wald der Echos den Thomas Pluch-Preis für besten Kurzspielfilm. Drehbuch- und Regie-Studentin Clara Stern erhielt für ihr Treatment Training den Carl Mayer-Drehbuchpreis, der wichtigste Drehbuchpreis, der in Österreich verliehen wird.

„Diesen Preis zu bekommen, ist für mich eine wahnsinnige Anerkennung. Ich kann es immer noch nicht ganz begreifen. Die Einreichungen sind anonym, das bedeutet, dass wirklich das Treatment im Vordergrund steht, dass die Jury wirklich nur vom Geschriebenen aus geht. Und das ist einfach eine große Bestätigung. Das gibt Vertrauen in die eigenen Ideen und das eigene Schreiben.“ (Clara Stern)

„Für mich bedeuten diese Preise die Möglichkeit, dem Film mehr Sichtbarkeit zu geben, mehr Chancen, den Film auf anderen Festivals zeigen zu können und eventuell hilft es uns dabei, Unterstützung für zukünftige Projekte zu bekommen.“ (Maria Luz Olivares Capelle)

 

Großer Diagonale Preis für Dokumentarfilm: Holz Erde Fleisch von Sigmund Steiner

Sigmund Steiner © Diagonale (Pelekanos)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bester Kurzspielfilm & Thomas Pluch-Preis für besten Kurzspielfilm: Wald der Echos von Maria Luz Olivares Capelle
Maria Luz Olivares Capelle © Diagonale (Raneburger)

Maria Luz Olivares Capelle (Mitte) © Diagonale (Raneburger)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Preis der Jugendjury: Unmensch von Jasmin Baumgartner
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Jasmin Baumgartner © Diagonale (Raneburger)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Carl-Mayer Drehbuchpreis: Training von Clara Stern

Clara Stern © Diagonale (Raneburger)