Herzlich Willkommen: Michael Palm wurde zum Professor für Montage berufen und tritt damit im Oktober die Nachfolge von Michael Hudecek an!
Im Prozess der Montage und der Tongestaltung entsteht ein Film – nach dem Schreiben und Drehen – zum dritten Mal und wird nun zum realen Werk. Durch das Labyrinth der Bilder und Töne findet der Film im Schnittprozess schließlich seine Wege – seinen Rhythmus, seine Dramaturgie und seine Erzählperspektive. In meiner kommenden Tätigkeit als Professor für Montage freue ich mich außerordentlich, zusammen mit den Studierenden diese Wege mit Experimentierfreude, Geduld, Wertschätzung und Offentheit zu erkunden.
Über Michael Palm
Michael Palm, geboren 1965 in Linz, studierte an der Filmakademie Wien und an der Universität Wien in den Bereichen Philosophie, Film- und Medienwissenschaft. Seit 1990 ist er als Filmeditor, Dramaturg und Tongestalter tätig und arbeitete an bislang über 25 Kinofilmen und 20 Kurzfilmen mit, von denen viele nationale und internationale Auszeichnungen erhielten. Seit 2001 ist er auch Regisseur von Dokumentar-, Kurz- und Experimentalfilmen. Sein jüngster abendfüllender Dokumentarfilm Cinema Futures feierte auf den internationalen Filmfestspielen von Venedig 2016 Premiere.
Palm ist Verfasser zahlreicher Vorträge und Publikationen zur Geschichte, Theorie und Ästhetik von Film und Kino, war von 1990 bis 1994 Filmkritiker (Der Standard, Falter, blimp, Meteor)und von 1998 bis 2015 Lektor für Filmtheorie an der Filmakademie Wien. Seit 2002 weitere Lehrtätigkeiten am IKT der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Kunstuniversität Linz.
Von Oktober 2019 bis Ende des Sommersemesters 2026 war er Professor am Lehrstuhl „Montage“ an der Hochschule für Fernsehen und Film München.
Zahlreiche Preise, zuletzt Österreichischer Filmpreis 2024 „Beste Montage“ für Des Teufels Bad und „Beste künstlerische Montage Dokumentarfilm“ für Henry Fonda for President bei der Diagonale 2025.
Palm ist Mitglied von dieRegisseur*innen – Verein solidarischer Filmemacher*innen, von dok.at – Interessensgemeinschaft Österreichischer Dokumentarfilm und von AEA – Österreichischer Verband Film- und Videoschnitt.
