FFK35

FFK35 an der Filmakademie Wien

Film- und Medienwissenschaftliches Kolloquium

31. März – 02. April 2022

Deadline Call: 12. Dezember 2021

Das FFK ist eine nicht-institutionalisierte, fachwissenschaftliche Tagung, die seit 1988 jedes Jahr an einer anderen Universität und in einer anderen Stadt stattfindet. Beim FFK stellen wir aktuelle Forschungstendenzen des akademischen Mittelbaus ins Zentrum, die zur Weiterentwicklung film-, fernseh- und medienwissenschaftlicher Themenstellungen beitragen sollen. Insbesondere Masterstudierende, Promovierende und PostDocs sind eingeladen, hier ihre Forschungsthemen und derzeitigen Projekte – wie Master- und Magisterarbeiten, Dissertationen, Drittmittel-Projekte, Post-Doc-Studien, Habilitationen etc. – zur Diskussion zu stellen.

Das FFK ist offen für neue und bewährte Denk- und Arbeitsweisen und möchte auch diejenigen zur Einreichung einladen, die sich an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und audiovisueller Kunst bewegen und wissenschaftlich-künstlerisch oder künstlerisch forschend arbeiten. Das 35. FFK findet bewusst ohne thematische Bindung statt, wodurch wir den interdisziplinären Austausch fördern möchten.

Mit seiner 35. Ausgabe erfährt das FFK eine Namensspezifizierung, die im offiziellem Plenum demokratisch beschlossen wurde: Film- und Medienwissenschaftliches Kolloquium.

Es ist geplant einzelne Beiträge der Veranstaltung im ffk Journal, der Open Access-Publikationsplattform des Kolloquiums, zu veröffentlichen.

Das FFK35 findet online statt und wird von der Filmakademie Wien veranstaltet:

Die Filmakademie Wien ist das Institut für Film und Fernsehen der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien – mdw. Nach beinahe 70 Jahren seit ihrer Gründung ist die Filmakademie Wien als innovative Aus- und Fortbildungsstätte für Film- und Fernsehschaffende nicht mehr wegzudenken. Ihr gelingt es bewährte Methoden der Vermittlung mit dem steigenden Bedarf der Interdisziplinarität in Einklang zu bringen und sich so den ständig neuen Herausforderungen zu stellen. Dabei steht die individuelle, kreative Entwicklung der Studentinnen und Studenten im Vordergrund, die entlang filmkunsthandwerklicher Ausbildung gefördert wird. 

Die Filmakademie Wien ist die einzige fächerübergreifende universitäre Ausbildungsstätte in Österreich für Filmschaffende in den Sparten Buch und Dramaturgie, Bildtechnik und Kamera, Digital Art– Compositing, Medien- und Filmwissenschaft, Produktion, Regie und Schnitt. Neben dem künstlerischen Produktionsbetrieb mit dem Fokus auf Entwicklung und Erschließung der Künste, sind auch Theorie und Forschung ein Bestandteil des Instituts. Mit mehreren Forschungs- und Publikationsprojekten aus den Bereichen Film- und Medienwissenschaft und Artistic Research sowie den Dissertationsprojekten des PhD-Studienganges für Film- und Medienwissenschaft wurde dieser Bereich in den letzten Jahren stetig ausgebaut. Derzeit läuft u.a. das vom FWF in der PEEK-Schiene für Artistic Research geförderte Forschungsprojekt Confronting Realities. Working on Cinematic Autosociobiographies (2021-2024). 

Posterdesign: Barbara Wolfram

FFK35 OPEN CALL

Das 35. FFK 2022 wird nun zum ersten Mal von der mdw – Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien / Filmakademie Wien ausgerichtet und findet vom 31.03. bis zum 02.04.2022 statt.

Das FFK wird auch 2022 wieder online stattfinden, da die Corona-Lage für den kommenden März nicht abzuschätzen ist. Wir haben deshalb schon jetzt eine Entscheidung für ein Online-Format getroffen, weil wir allen Teilnehmer:innen möglichst große Planungssicherheit geben möchten.

Beim FFK stellen wir aktuelle Forschungstendenzen des akademischen Mittelbaus ins Zentrum, die zur Weiterentwicklung film-, fernseh- und medienwissenschaftlicher Themenstellungen beitragen sollen. Insbesondere Master-Studierende, Promovierende und Post-Docs sind eingeladen, hier ihre Forschungsthemen und derzeitigen Projekte – wie Master- und Magisterarbeiten, Dissertationen, Drittmittel-Projekte, Post-Doc-Studien, Habilitationen etc. – zur Diskussion zu stellen. Das FFK bietet Raum für inhaltliche und formelle Experimente. Wir legen Wert darauf, dass alle eingereichten Vorschläge auch Teil des Kolloquiums werden. Das FFK ist offen für neue und bewährte Denk- und Arbeitsweisen und möchte auch diejenigen zur Einreichung einladen, die sich an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und audiovisueller Kunst bewegen und wissenschaftlich-künstlerisch oder künstlerisch forschend arbeiten.

Ergänzend zum fachlichen Austausch wird es auch online ein Rahmenprogramm geben, das uns Gelegenheiten geben wird, miteinander ins Gespräch zu kommen und uns kennenzulernen.

Themen- und format-offene Einreichung für wissenschaftliche und künstlerisch-wissenschaftliche Beiträge

Die Teilnahme am FFK 2022 unterliegt keiner thematischen Bindung und ist insbesondere offen für alternative Vortragsformate. Es können eingereicht werden:

  • Präsentationen (z.B. Einzelvorträge, Poster, Video-Essays, Performances, etc.)
  • Panels (bestehend aus mehreren Präsentationen z.B. zu einem übergreifenden Themenkomplex)
  • Werkstatt- und alternative kreative Austausch-Formate (z.B. Schreibwerkstattgespräche, Video-Essay-Besprechungen, Workshops etc.).

Buntes Brett

Um der offenen formalen Struktur des FFK 2022 möglichst schon im Vorfeld der Programmplanung nachzukommen, arbeiten wir auch in diesem Jahr wieder mit einem digitalen, niedrigschwelligen Padlet als Forum, das sich schon jetzt unter diesem Link findet. Dort können am Kolloquium Interessierte, die in ihrer Themenwahl noch nicht sicher sind, die auf der Suche nach Mitveranstalter:innen eines Workshops, Mitleser:innen zu einem bestimmten thematischen Bereich/Begriff sind usw. während der Anmeldephase miteinander in Kontakt treten. Es ist ein ausdrückliches Angebot der Organisator:innen, dass sich über diese Plattformen kleinere Gruppierungen finden, die einen Panel- oder Workshopvorschlag ausarbeiten! Auf diese Weise möchten wir die Vernetzung von bislang miteinander nicht-bekannten Teilnehmer:innen fördern.

Für Beiträger:innen, die bis zur Anmeldefrist bereits über das Forum vernetzt, aber noch nicht zu einer konzisen Form ihres Beitrags gekommen sind, gilt deshalb eine verlängerte Anmeldefrist (siehe unten).

Anmeldung

Unabhängig der Teilnahmeform und des Beitragsformats benötigen wir von euch die Angabe eurer persönlichen Daten (Name, ggf. institutionelle Anbindung, Kontaktdaten).

Je nach Teilnahmeform benötigen wir außerdem folgende Angaben:

  • Für einen Vortrag: eine Kurzbiografie (max. 500 Zeichen, inkl. Leerzeichen) sowie einen

    Abstract (Vortragstitel und kurze Inhaltsübersicht, max. 2.000 Zeichen, inkl. Leerzeichen)

    Die Präsentationszeit beträgt 10–20 Minuten.

  • Für Panels: Nennung einer für das Panel verantwortlichen Ansprechperson, ggf. einer Moderatorin oder eines Moderators, sowie einen Panelabstract (max. 3.500 Zeichen, inkl. Leerzeichen)
  • Für Werkstatt- und alternative Formate: Nennung eines Titels sowie einer für den Workshop/das Format verantwortliche Ansprechperson, Angabe des gewünschten Zeitfensters (z.B. 80 Min.) sowie einen Abstract (kurze inhaltliche und ggf. organisatorische Beschreibung, max. 3.500 Zeichen, inkl. Leerzeichen)
  • Für Teilnehmende ohne Vortrag: keine weiteren Angaben erforderlich

    Die Anmeldefrist ist der 12. Dezember 2021. Vorschläge für Präsentationen, Panels und Werkstatt-/alternative Austausch-Formate sowie Anmeldungen für eine Teilnahme ohne Vortrag sind als Word-Datei bis zu diesem Termin an uns zu senden: ffk35wien@gmail.com Für Panel- oder Werkstattinitiativen, die durch das Bunte Brett entstanden sind, gilt eine verlängerte Deadline: 21. Dezember 2021.

    Alle Angemeldeten erhalten rechtzeitig vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail weitere Informationen rund um das Kolloquium und das Programm.

Aufwandspauschale

Von allen Teilnehmenden ist eine Aufwandspauschale zu entrichten. Diese beträgt ca. 30 Euro. Je nach Art der Teilnahme (mit oder ohne Präsentation) wird die Gebühr geringfügig variieren. Die Pauschale ist bis Ende Januar 2022 zu entrichten. Genauere Angaben und nähere Informationen zur Überweisung werden mit der Teilnahmebestätigung versendet.

Inklusion und Familienfreundlichkeit

Das FFK ist ein Ort der Vernetzung des akademischen Nachwuchses in Film- und Medienwissenschaft und es liegt uns als Orga-Team am Herzen, allen eine Teilnahme so leicht wie möglich zu machen, ungeachtet von Handicaps und Lebensumständen. Wir glauben, dass viel zu häufig wichtige Stimmen in der Wissenschaft untergehen, weil Wissenschaftler:innen mit Behinderungen, chronischen Krankheiten, kleinen Kindern/in Elternschaft etc. nicht die gleichen Möglichkeiten haben, sich zu vernetzen. Wir möchten dem aktiv entgegenwirken. Deshalb bitten wir explizit darum, dass ihr uns bei Anmeldung wissen lasst, wie wir euch unterstützen können und was eure Bedarfe sind. (Können wir Vernetzung mit anderen Eltern auf dem FFK herstellen? Ist es hilfreich, Teile des Rahmenprogramms als Lunch-Talk statt als Abendprogramm zu planen? Sollen wir für die Wahl digitaler Tools etwas im Blick haben?) Wir möchten das FFK so barrierefrei und familienfreundlich wie möglich gestalten, aber dafür brauchen wir euer Feedback, was tatsächlich hilfreich für euch wäre.

Kontakt

Weitere Rückfragen können gern an das Organisationsteam gerichtet werden unter ffk35wien@gmail.com.

Twitter @FFK_Kolloq

Facebook @ffk.kolloq

Instagram @ffk_kolloq

Team

Christina Wintersteiger studierte Film- sowie Literaturwissenschaft in Wien, Paris & Berlin und ist Doktorandin an der Universität für Musik und darstellende Kunst – Filmakademie Wien. Film- und literaturwissenschaftliche Tätigkeit (Vorträge, Filmtexte für u.a. Diagonale & sixpackfilm, Literaturkritiken für u.a. medienimpulse, wissenschaftliche & künstlerische Forschungsprojekte), Arbeit als freie Redakteurin, Lektorin & Autorin für Magazine & Projekte aus den Bereichen Film/Literatur/Architektur/PR. Derzeit ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Artistic Research Projekt Confronting Realities (FWF PEEK) an der Filmakademie Wien/mdw.

Barbara Wolfram’s Forschung zeichnet sich in grundlegender Weise durch einen Ansatz aus, der künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven verbindet. Gerade dissertiert sie an der Filmakademie Wien über die Darstellung und Repräsentation von Gender und Diversität im österreichischen Spielfilm zwischen 1997-2017 und forscht in zwei künstlerisch-wissenschaftlichen Projekten über politische Polarisierung und Film (Stadt Wien) sowie filmische Autosoziobiografien (PEEK). Nebenbei podcastet Barbara mit Bianca J. Rauch in deren feministisch filmwissenschaftlichen Podcast Ned wuascht – wir geh’n fisch’n über Gender- und Diversitäts-Darstellung und ist politisch aktivistisch bei KILL the TRAUERspiel, einer Initiative, die sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit und Diversität auf österreichischen Bühnen einsetzt, engagiert. www.barbarawolfram.com 

Bianca Jasmina Rauch promoviert an der Filmakademie Wien der Universität für Musik und Darstellende Kunst mit einer Dissertation im Bereich feministische Filmwissenschaft. Sie ist zudem als freiberufliche Filmkritikerin (u.a. Filmlöwin) und Podcasterin (u.a. Ned Wuascht, Projektionen-Kinogespräche) tätig. Zuvor arbeitete sie als Filmproduktionsleiterin („2551.01“, AT 2021), in der Festivalorganisation (u.a. Jüdisches Filmfestival Berlin), für das österreichische Fernsehen (ORF) und in Bereichen der Produktion, als Regieassistentin und als Abendspielleiterin für verschiedene Theater- bzw. Filmproduktionen (u.a. coop99, Aichholzer Filmproduktion, Burgtheater Wien, Wald4tler Hoftheater, Schlossspiele Kobersdorf).

Daniel Gönitzer, Doktorand am Institut Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. Studierte Germanistik und Philosophie in Graz und Wien. Abschluss des Philosophie Studiums in Wien mit einer Masterarbeit über die Kunstphilosophien Walter Benjamins und Theodor W. Adornos. Beschäftigt sich in seiner Dissertation mit Walter Benjamins Verhältnis zur historischen Avantgarde. Außerdem als Kulturvermittler in der freien Kulturinitiative Container 25 in Kärnten/Koroška aktiv. Letzte Veröffentlichung: „Von unbezähmbaren Elefanten und ratlosen Balancetieren. Alexander Kluge und der Zirkus“. In: Alexander Kluge-Jahrbuch 2020. Hg. v. Christian Schulte und Birgit Haberpeutner. (im Druck bei Vandenhoeck& Ruprecht).

Melanie Mika hat Musik-, Medien- und Filmwissenschaft in Tübingen, Montréal, Amsterdam und Frankfurt a.M. studiert. Sie promoviert aktuell an der Goethe-Universität Frankfurt zur Darstellung von psychisch kranken Figuren in amerikanischen Fernsehserien. Zu ihren Forschungsinteressen gehören außerdem die Ästhetiken von Geheimhaltung und Verschwörungstheorien.

Selbstverständnis und Verhaltenskodex

Als nicht-institutionalisierte Fachtagung steht es den jeweiligen Organisator:innen traditionell frei, die Ausrichtung des FFK sowohl inhaltlich als auch formal individuell zu gestalten. Als Veranstalter:innen folgen wir einem Selbstverständnis, das eine wertschätzende Kommunikation während der Tagung voraussetzt.

35. FFK versteht sich als Raum eines gleichberechtigten Miteinanders unabhängig von Alter, Herkunft oder Geschlecht. Weder im offiziellen Tagungs- noch im Begleitprogramm dulden wir sexuelle Belästigung, Trans- und Homofeindlichkeit, Rassismus oder andere diskriminierende Handlungen. Wir legen Wert auf eine respektvolle Diskussionskultur, die Raum für fachlichen und sozialen Austausch bietet. Als Organisationsteam behalten wir uns vor, zur Umarbeitung eingereichter Beiträge aufzufordern, die durch diskriminierende Äußerungen auffallen. Personen, die sich dem Verhaltenskodex widersetzen, werden zum Dialog gebeten und können in letzter Konsequenz der Tagung verwiesen werden. Falls ihr diskriminierendes Verhalten erlebt oder beobachtet, sprecht uns bitte an oder schreibt uns eine E-Mail (ffk35wien@gmail.com).