Nichts Passiert

Cleo ist für das Schauspielstudium nach Wien gezogen und wohnt in einem tristen Studentenwohnheim. Im Unterricht wird verlangt, dass sie Tiere spielen. Cleo findet das albern. In einer anderen Übung geht es um die Schwierigkeit einer aufrichtigen Einladung. Ihr Dozent möchte, dass sie öffnet. Sie scheitert an der fragwürdigen Aufgabe. Als Cleo bei einer Vernissage versucht jemanden kennezulernen, geht es erneut darum, auf zu machen und sich nicht hinter einer coolen Haltung zu schützen. 

Cleo, eine junge Schauspielstudentin, ist frustriert von ihrem Leben im Wohnheim, ihrem Studium und den damit verbundenen Aufgabenstellungen. Mit Tierimitationen und anderen Übungen im Schauspielunterricht soll sie lernen, sich spielerisch zu öffnen und sich nicht hinter einer unauthentischen Fassade zu verstecken. Doch Cleo kann mit diesen Übungen nichts anfangen und distanziert sich innerlich von ihren Kommilitonen und ihrem Dozenten. Als sie am Abend versucht einen Mann kennenzulernen, geht es erneut darum, sich jemand anderem zu öffnen. (Katalogtext Werkschau 2019)