Im Rahmen des Seminars GEGENBILDER | GEGENERZÄHLUNGEN: FEMINISTISCHE ÄSTHETIKEN IN KUNST UND KINO, eine Kooperation der Filmakademie Wien und der Akademie der bildenden Künste Wien spricht die deutsche Dokumentarfilmerin Carmen Losmann über ihren Film Oeconomia
Carmen Losmann ist Autorin und Regisseurin von Dokumentarfilmen. Auf ein dreijähriges Studium in Köln und Hull, England (BA Marketing) folgte ein Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln mit Diplom-Abschluss im Fachbereich Film. Ihre filmische Forschungsarbeit konzentriert sich auf die Frage, wie sich gesellschaftlich-ökonomische Strukturen und Zusammenhänge mit den Mitteln der Filmkunst analysieren und begreifbar machen lassen. Ihre Kino-Dokumentarfilme WORK HARD PLAY HARD (2012) und OECONOMIA (2020) wurden beide mit dem Grimme-Preis für die beste Regie und Bildgestaltung ausgezeichnet. Aktuell arbeitet sie an einem neuen Dokumentarfilmprojekt, das die Rolle von staatlich-demokratischer Geldschöpfung hinsichtlich der Transformierbarkeit unseres Wirtschaftssystems in den Blick nimmt. Außerdem ist ein 3sat-Portrait über die Ökonomin und Hochschulgründerin Prof. Silja Graupe in Produktion, das sie zusammen mit Katharina Pethke realisiert.
IM GESPRÄCH: CARMEN LOSMANN »Work Hard Play Hard« / »Oeconomia«
Mittwoch, 15. April 2026, 14-18 Uhr
Arthouse Kino der mdw
Eintritt frei!

